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Japan - Sushi & Samurai

Japan - 13 Tagen faszinierende Impression in Fernen Osten

1. Tag Flug Richtung Ostasien

Anreise nach Frankfurt mit Zug oder Flug ab Deutschland, Österreich und der Schweiz. Abflug von Frankfurt Flughafen mit Japan Airlines direkt nach Japan. Ankunft in Tokio am nächsten Nachmittag. Erledigung der Einreiseformalitäten und kurzer Weiterflug in den Süden Japans.

2. Tag Willkommenstour im Land des Lächelns

Transfer zum Hotel in Kyoto. Erste Eindrücke der alten Kaiserstadt, die über 1000 Jahre Sitz des Kaiserhauses und Zentrums Japan war. Kyoto ist die Seele Japans. Eine Stadt voll von Historie und prachtvollen alten Gärten gemischt mit modernen Einkaufscentern.

3. Tag Kyoto - "ewige" Hauptstadt & Seele Japans

Sie spazieren zuerst entlang des Kaiserpalastes in Kyoto, der nur an 8 Tagen im Jahr der Allgemeinheit zugänglich ist. Sowohl die Steingärten, als auch die Konstruktion der Gebäude werden ihr Bild von Kyoto definitiv prägen. Im sogenannten Nishijin Textilzentrum kommen Sie in den Genuss einer Kimono-Modenschau. Glitzernde Farbkombinationen und sanfte Seide entführen Sie in eine andere Welt. Im Ninna-ji können Sie sodann die typischen Gebäude eines buddhistischen Tempels bewundern und vielleicht sogar einem Priester beim Singen der Sutren zuhören. Unvergessen wird Ihnen auch der goldene Pavillon (Kinkakuji) bleiben. Die Konstruktion des offiziell als Rokuonji bekannten Tempels begann 1397 als Teil der Altersresidenz des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu. Nach dessen Tod 1403 wurde der komplett mit Blattgold überzogene Kinkakuji zu einem Zen-Tempel umfunktioniert.

4. Tag Nijo Burg - wo die Nachtigallen singen

Einen ersten Eindruck hat Kyoto bereits bei Ihnen hinterlassen, und nun wird sich dieser noch erheblich vertiefen.
In der Nijo-Burg, erbaut vom dritten Reichseiniger Tokugawa Ieyasu zur Demonstration seiner Macht, wird Ihnen der Gegensatz zum bewusst einfachen Baustil der japanischen Kaiser vor Augen geführt. Bewundern Sie die bemalten Wände und Schiebetüren und lauschen Sie den Nachtigallenböden.
Nicht weit entfernt wartet schon das nächste große Highlight, das gewaltige Eingangstor zum Chion-in Tempelkomplex.
Durch den Maruyama Park und den Yasaka-Schrein schlendern Sie durch das Gion-Viertel eine lange Gasse mit vielen kleinen Geschäften entlang, in denen man Ihnen gerne sämtliche Köstlichkeiten zur Probe anbietet. Service wird hier groß geschrieben.
Oben angekommen bietet sich Ihnen ein herrlicher Ausblick über Kyoto, den Sie am besten von dem riesigen Balkon des Kiomizudera-Tempels genießen. Übersetzt bedeutet Kiomizudera soviel wie „Tempel des klaren Wassers“. Gegründet wurde er 780 n.Chr. und wird in Zusammenhang mit der Hosso-Sekte gebracht, welche eine der ältesten japanischen buddhistischen Sekten ist. Unter der berühmten hölzernen Terrasse können Sie das klare Quellwasser, das dem Tempel seinen Namen verleiht, probieren. Es wird gesagt, es habe heilende Kräfte.

Gion - Gasse der Geishas


Der weitere Weg führt uns in das Gion Corner Theater, und damit ein Stück näher an Geschichte und Kultur Japans. Es erwartet Sie eine Ausstellung in der Maiko-Gallerie, welche diverse Utensilien der Geishas in Ausbildung zeigt, sowie eine Vorführung der traditionellen japanischen Künste, wie z.B. Ikebana, Kabuki Theater, Bunraku-Puppentheater, Geisha-Tänze etc.

5. Tag Arashimya - Bambushaine & Zen Tempel

Heute erkunden Sie das malerische Arashiyama in den Bergen von Kyoto. Schon im 8. Jahrhundert kamen die Hofadligen hierher, um die Landschaft zu genießen. Gleich ihnen werden Sie durch Bambushaine wandeln und den Zen-Tempel Tenryuji besuchen, der Weltkulturerbe ist und dessen Landschaftsgarten in seiner ursprünglichen Form aus dem 14. Jahrhundert erhalten ist. Nach einem Spaziergang über die berühmte Togetsukyo-Brücke werden Sie den Blick über Kyoto vom Iwatayama genießen.

6. Tag Himej-jo - "Der Weiße Reiher"

Heute können Sie auf den Flügeln des „Weißen Reihers“, der Burganlage Himeji-jo, spazieren gehen. 1580 von Toyotomi Hideyoshi, dem zweiten Reichseiniger, übernommen, galt Sie als uneinnehmbar. Ihre weißen Mauern brachten ihr den Spitznamen „Weißer Reiher“ ein. Schon lange ein nationaler Kulturschatz, wurde Himeji-jo 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Gleich neben der Burganlage liegt der Koko-en-Park, dessen neun unterschiedliche Gärten exakt die Umrisse von neun ehemaligen Samurai-Residenzen nachzeichnen.
Heute übernachten wir in Oska. Der Donnerstagabend entspricht in Japan unseren Freitagabend und so werden wir ausnahmsweise die Stadt und íhr schwules Nachtleben zuerst abends erkunden, bevor am nächsten Tag der kulturelle Teil folgt.

7. Tag Osaka - An der Ufern des Yodogawa

Der zentrale Bahnhof Umeda gleicht einem geschäftigen Ameisenhaufen, in dem eine Unmenge an Leuten in alle möglichen Richtungen durchein- ander „flitzen“. Das moderne Japan wartet direkt vor den Türen des Bahnhofs darauf, sich neuen Besuchern zu präsentieren. Keine zehn Schritte getan und schon stehen Sie vor einem beeindruckenden Kaufhaus mit eingebautem Riesenrad. Den besten Überblick über Osaka erhalten Sie auf einem der modernsten Gebäude, dem Umeda Skybuilding. In einer Höhe von 173m haben Sie einen
wunderschönen, weiten Ausblick auf die Stadt der Flüsse. Während einer Flussfahrt auf dem Yodogawa zeigt sich Ihnen zu beiden Seiten die einmalige Skyline Osakas in ihrem vollen Glanz, während die jungen Japaner direkt am Ufer ihrem Lieblingshobby frönen: Baseball. Die erhabene Burg von Osaka darf bei einem Besuch der zweitgrößten Stadt Japans natürlich auch nicht fehlen.

8. Tag Nara - Heilige Hirsche in Buddhas Angesicht

Der heutige Ausflug führt Sie nach Nara, der ersten Hauptstadt Japans. Begrüßt werden Sie hier von den treuen Blicken der zahmen Hirsche, die als Symbol der Stadt gelten. Gleich zu Beginn des Rundgangs wartet mit dem Kofukuji ein großes Highlight. Es beherbergt die höchste fünfstöckige Pagode des Landes. Nach einem Besuch im dortigen Nationalmuseum geht es gleich weiter zum „Großen Ost-Tempel“ (Todaiji-Komplex). In dem größten hölzernen Gebäude der Welt befindet sich die größte bronzene Buddhastatue der Welt. Lassen Sie sich von der ungeheuren Leistung der alten Baukunst faszinieren und genießen Sie die harmonische Atmosphäre. Anschließend wandeln Sie durch die Reihen der 3000 Laternen, die den Kasuga-Taisha-Schrein schmücken.

9.Tag Kobe - Tor zum Westen & Nummer 1 i

Ein Stadtrundgang durch Japans wichtigste Hafenstadt führt Sie heute vom Rathaus, von dem man einen herrlichen 360 Grad-Rundumblick genießen und dabei die längste Hängebrücke der Welt erspähen kann, zum Hafen. Hier sehen Sie eine kleine Galerie zum großen Erdbeben von 1995. Es dauerte 20 Sekunden und erreichte eine Stärke von 7,2. Jetzt werden einige Quadratmeter aufgebrochenen Bodens und eine Bilderfolge der Geschehnisse Ihnen noch immer den Atem stocken lassen. Vom Hafen kommen Sie schnell nach „Nankinmachi“, Chinatown. Vor 120 Jahren entstand dieses Viertel, als chinesische Immigranten dort einige neue Restaurants eröffneten.
Am Nachmittag werden Sie einen Blick hinter die Kulissen der Herstellung des berühmten Reisweins (Sake) werfen.

10. Tag Wehrhafte Burgen & Ryokan

Sie verlassen Osaka und begeben sich auf die Fahrt nach Nagoya, wo Sie die Wahrzeichen der Stadt, zwei goldene delphinartige Wesen auf der Burg, schon von Weitem sehen werden. Nach ausführlicher Begehung der Wehranlagen geht es dann weiter nach Gifu im Zentrum Japans. Während der Fahrt mit einem der Züge erschließen sich Ihnen beidseitig immer mehr Eindrücke des Landes.
Mit der Seilbahn fahren Sie hinauf zur spektakulären Burg von Gifu. Danach erwartet Sie etwas ganz Alltägliches, Teetrinken... aber wahrscheinlich etwas anders, als Sie es von zu Hause gewöhnt sind. Die alte Kunst des „Cha-no-yu“, der Teezeremonie, zeigt sich Ihnen in dem öffentlichen Teehaus, bei dessen Besuch eine Tasse grüner Tee und eine japanische Süßigkeit nicht fehlen dürfen. Zum Schluss erwartet Sie im Shoboji-Tempel die größte vergoldete Trocken-Lack-Statue. Der große Buddha wurde 1832 nach 32 Jahren Bauzeit fertiggestellt.
Heute Nacht haben Sie dann die einzigartige Gelegenheit, in einem traditionellen japanischen Hotel, einem Ryokan, zu übernachten. Verpassen Sie dort nicht ein entspannendes Bad.

11. Tag Shinkansen nach Tokio

Morgens begeben Sie sich Richtung Bahnhof, wo Sie der japanische Hochgeschwindigkeits-zug (Shinkansen) erwartet. Auf nach Tokio. Genießen Sie die Aussicht auf die Landschaft vorbei am Fuji während des luxuriösen Transports Richtung Tokio. Nach einer entspannten Fahrt heißt Sie die Hauptstadt Japans willkommen. Von der ersten Minute an werden Sie merken, dass Sie sich in der Hauptstadt des Landes befinden. Enorme Bauten, die gen Himmel ragen, durchziehen das Stadtbild Tokios. Nach fünf Minuten Fußweg kommen Sie zum berühmten Donner-Tor (Kaminari-Mon), unter dessen riesiger roter Laterne Sie hindurchgehen und sich sogleich auf der Nakamise befinden. Dies ist eine, einem Markt ähnlich, mit vielen Geschäften gespickte Straße, in denen man genauso viele traditionelle Süßigkeiten, Gerichte und Spielsachen bekommt, wie auch Stoffe und Kleidung. Die Nakamise führt zum Sensoji, besser bekannt als Asakusa-Kannon-Tempel, der im 7. Jahrhundert gegründet wurde, als zwei Fischer eine Kannon-Statue im Fluss fanden, und auch heute noch von Hunderten Gläubigen täglich besucht wird.
Der Tag setzt sich mit einem Besuch im Edo-Tokio-Museum fort. Schon von außen eine eigene Attraktion in sich, ist das Museum mit lebensgroßen Skulpturen und original nachgebauten Brücken und Gebäuden einmalig. Ein Bummel über die Ginza darf bei einem Tokio-Besuch nicht fehlen. Ende des 19. Jahrhunderts von zwei britischen Architekten nach Pariser Vorbild errichtet, ist sie die exklusivste Einkaufsmeile Tokios.
Am Abend fahren Sie nach Shinjuku, das Geschäftsviertel. Hoch hinaus heißt es hier, wenn es auf einen der Wolkenkratzer der Metropolitan Government Building Observatories hinauf geht. Von der 45. Etage hat man einen sagen- haften Ausblick auf die Stadt und bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji-san sehen. Danach folgt ein Rundgang durch die Szene Tokios.

12. Tag Shintoistische Architektur & Skyliner

Tag zwölf beginnt mit einem Besuch auf dem berühmten Tokioter Tsukiji-Fischmarkt. Schon auf dem Weg dorthin wird alles verkauft, was für den Fang, die Verarbeitung und den Genuss von Fisch nötig ist. Hier bekommen Sie auch das frischeste Sushi Japans. Nach einem Spaziergang durch den Hama-Rikyu-Garten, von dem aus Sie einen wunderschönen Blick auf den Tokio Tower haben, fahren Sie nach Harajuku. An den schrill-verrückt gekleideten Teenagern vorbei gehen Sie zum bekannten Meiji-Schrein, der das Herzstück der bewaldeten Parkanlage Yoyogi Park ist. Dem Kaiserpaar Meiji gewidmet, gilt der Schrein als ein Musterbeispiel shintoistischer Architektur. Während der Neujahrsfeiertage ist dies der Ort mit der höchsten Besucherzahl im Land. Ganz in der Nähe befindet sich das Ota-Memorial-Museum, ein Museum alten Stils. Nachdem Sie am Eingang aus ihren Schuhen geschlüpft sind, bewundern Sie die farbenfrohen Holzschnitte des Ukiyo-e, „Bilder aus der Fließenden Welt“ der Kurtisanen, Geishas und Kabuki-Schauspieler.
Zum Abschluss des Tages steht ein Besuch in Shibuya auf dem Programm. Das Denkmal von Hachiko erinnert an diesen Hund, der auch nach dem Tod seines Herrchens täglich an dieser Stelle auf ihn wartete. Er blickt auf eine der belebtesten Kreuzungen Tokios, die während der Grünphasen von Hunderten Menschen gleichzeitig überquert wird.

13. Tag Abschied von Tokio+

Für einen Teil von Ihnen heißt es heute: Sayonara! Nachdem Sie noch einmal die besondere Atmosphäre Tokios genossen haben, geht es zum Flughafen und zurück in Richtung Heimat, wo Sie am Abend auf dem Frankfurter Flughafen ankommen. Von hier aus Fahrt nach Haus oder Weiterflug zu Ihren Heimatflughafen.